Medienberichte

Laurin Heinrich mit starkem Auftritt in der Steiermark     09. - 11.06.2017

Mit dem Red Bull Ring in Spielberg (AT)  wartete auf Laurin Heinrich und der ADAC Formel 4 das einzige Auslandsgastspiel am vergangenen Wochenende. Insgesamt starteten 31 Pilotinnen und Piloten auf der 4,318 km langem Kurs, der sich 677 Meter über dem Meeresspiegel befindet. Die hohen Temperaturen versprachen auch bei den Saisonläufen sieben, acht und neun erneut spannende und packende Rennen.

Dass das Feld in Österreich unglaublich eng beisammen liegen würde, zeichnete sich schon in den Freien Trainings ab. Mehr als 20 talentierte Nachwuchspiloten fanden sich am Ende innerhalb einer Sekunde auf dem Gesamtklassement wieder. Laurin Heinrich startete zweimal als drittschnellster Rookie in das Wochenende. Als einziger Pilot der mit einem eigenen Team an den Start geht hat es Laurin Heinrich in seiner Premierensaison nicht ganz einfach. Dennoch überzeugte er schon bei den ersten zwei Veranstaltungen mit seiner Geschwindigkeit.

Am Ende des Zeittrainings brach bei Familie Heinrich die große Freude aus, als sich der 15-Jährige auf der 22. Gesamtposition wiederfand. Gleichzeitig war er damit der schnellste Neueinsteiger in den Automobil- bzw. Formelsport. Vater Harald äußerte sich hocherfreut über dieses Resultat: „Besser hätte es im Moment nicht laufen können. Laurin lernt von Runde für Runde hinzu. Die Resultate sind erneut hervorragend, denn man darf nicht vergessen, dass wir nicht viel Zeit fürs Testen aufbringen. Wir fahren meist nur zu den Veranstaltungen und schauen was geht. Mit diesem Resultat haben wir so früh auch nicht gerechnet. Nach dem Erfolg in Oschersleben hoffen wir nun, dass wir Laurin erneut auf dem Podium wiederfinden.“

Das blieb im ersten Rennen des Wochenendes erst einmal verwehrt, denn schon in Runde eins viel Heinrich nach einer nicht verschuldeten Kollision aus. Nach einem Massenunfall Ausgangs der dritten Kurve war ans weiterfahren kein Denken. Laurin selbst zeigte sich im Anschluss sichtlich enttäuscht: „Meine gute Ausgangslage die ich mir herausgefahren habe war so schnell weg wie sie gekommen war. Auch im dritten Rennen werde ich es nun unheimlich schwer haben aufs Podium zu fahren, denn es wird ja nach dem Ergebnis vom ersten Lauf eines Wochenendes aufgestellt. Bei all dem Frust bin ich aber froh, dass keinem Fahrer etwas passiert ist. Der Fokus muss jetzt auf die nächsten zwei Rennen liegen.“

Den zweiten Pokal der Saison konnte Laurin Heinrich schon beim nächsten Lauf in Österreich in Empfang nehmen. Nach hervorragenden Kämpfen und Überholmanövern manövrierte er seinen Boliden als Gesamt 18. über die Ziellinie. Da kein anderer Rookie mehr vor ihm war freute Heinrich sich über seinen zweiten Erfolg im Jahr 2017. „Es ist ein unglaubliches Gefühl nach einem solchen Rennen den wohl verdienten Pokal in den Händen zu halten. Als Fahrer stehst du am Ende alleine auf dem Podium, doch du weißt, dass du ohne dein Team, Familie, Freunde und deiner gesamten Umgebung nichts auch nur annähernd rausholen hättest können. Ein riesen Dankeschön deswegen an all die, die immer um mich herum sind.“

Durch den Ausfall in Rennen eins startete Laurin im dritten Rennen aus der 22 Position. Dass es schwer werden würde seinen Erfolg vom Rennen am Sonntagmorgen zu wiederholen war allen bewusst, jedoch strafte der Würzburger alle lügen, denn er konnte nicht nur seine Rookie-Konkurrenz im Regen stehen lassen, sondern auch das Tempo von Spitzenpiloten aus anderen Teams mitgehen. Der Sieg in der Rookiewertung war ihm schnell nicht mehr zu nehmen. Des Weiteren erklamm er mit der 16. Gesamtposition das beste Saisonresultat. „Wenn es so weiter läuft ist das nächste Ziel ein Top-Ten Resultat, um auch in der Gesamtmeisterschaft zu punkten“, äußerte sich Laurin nach dem Rennen knapp.

Durch das sehr erfolgreiche Wochenende in Spielberg am Red Bull Ring konnte Laurin Heinrich in der Meisterschaft erneut einen Sprung an die Konkurrenz machen. Mit Rang drei und in unmittelbarer Schlagdistanz zu den Plätzen eins und zwei kann der Youngster nach der dritten Veranstaltung zufrieden sein. Schon in vier Wochen startet die ADAC Formel 4 erneut in Oschersleben, wo man auch den Saisonauftakt und Heinrich seinen ersten Sieg feierte.

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